Einstellung des Sportbetriebes

Liebe Mitglieder des TSV Deuringen, liebe Besucher und Gäste
wie allgemein bekannt, hat die Bayerische Staatsregierung umfangreiche Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beschlossen. Die Beschlüsse, die auch Auswirkungen auf den organisierten Sport in Bayern haben, gelten bayernweit ab Montag, den 2. November.
So wurden in der Ministerratssitzung folgende Maßnahmen beschlossen, die den organisierten Sport betreffen:

    • Der Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb im Amateurbereich ist zunächst bis Ende November einzustellen.
    • Das Vereinsgelände ist für die Ausübung des Sports zu schließen.
    • Vereinseigene Fitnessstudios sind zu schließen.
    • Versammlungen und Sitzungen im Verein sind im Präsenzformat untersagt.

Natürlich bedauern wir die nötigen Einschnitte, die jetzt wieder auf unsere Sportlerinnen und Sportler zukommen. Gleichzeitig tragen wir natürlich alle Maßnahmen mit, um die hohe Infektionsdynamik einzudämmen und um möglichst bald wieder unseren Sport ausüben zu können.

Die Gesundheit unserer Sportlerinnen und Sportler steht nach wie vor im Mittelpunkt.

Die Hallen und Anlagen des TSV Deuringen sind damit ab Montag den 2. November geschlossen.

Sobald sich die Situation ändert oder neue Maßnahmen ergriffen werden, werden wir Sie an dieser Stelle wieder informieren.


 

Geschichte - Die Jahre 1921 bis 1945

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Nach dem Krieg
Wir schreiben 1948. Der Verein erholte sich langsam vom zweiten Krieg, den er durch leben musste – das Männerturnen unter der Leitung des Oberturnwartes Bernhard Riegg gewann schnell im ganzen Turngau an Bedeutung. Auch die kulturellen Angebote des Vereines erwachten wieder zum Leben. Mit Turnerball, Theateraufführungen Unterhaltungsabenden wurde die und Halle wieder ein lebendiges Kulturzentrum des Dorfes. Hier erwarb sich Rudi Baier als Theaterleiter besondere Verdienste.

1949 übernahm mit Bernhard Riegg ein junger Vorstand die Führung. Er kam aus den Reihen der Turner, war bis zu diesem Zeitpunkt seit l7 Jahren Turnwart und zugleich als schwäbischer Vizemeister, Gaumeister, bayerischer und deutscher Turnfestsieger der bisher erfolgreichste Turner des Vereins. Sein Bestreben war: immer vorwärts schauen, immer Neues schaffen, jedoch niemals dabei diejenigen vergessen, die früher für den Verein viel getan haben.

Der Turnhalle waren die Kriegsjahre noch deutlich anzusehen. 2I00 Stunden freiwillig geleisteter Arbeit waren für die Renovierungsarbeit nötig. In diesem Zuge wurde auch die Hausmeisterwohnung im Dachgeschoss ausgebaut. Das zinslose Darlehen von Leonhard Bollinger ermöglichte die Beschaffung der Baustoffe.

50 jahre titelDie 1949 gegründete Fußballabteilung trennte sich bereits ein Jahr später vom Deuringer Turnverein, um fortan als selbständiger Verein zu bestehen. Aus dem Truppenübungsgelände wurde dem Turnverein ein hinter der Turnhalle gelegenes Grundstück pachtweise über lassen, welches in mühevoller Arbeit ganz allmählich das Aussehen eines Sportplatzes annahm.

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Am 12. und 13. August 1950 wurde das nun 50jährige Bestehen des Turnvereins in einer großen Jubiläumsfeier begangen. Gäste waren in großer Anzahl erschienen. Wir zählten 160 erwachsene und 65 jugendliche Mitglieder.

Das Jubiläumsjahr war zu gleich auch eines der erfolgreichsten in Hin blick auf sportliche Leistungen. Die Mannschaft der Turner wurde Kreismeister bei den Rundenwettkämpfen der Klasse B, beim Wimpelwettstreit der Jungen unter der Leitung von Richard Riegg belegte unsere Riege erneut einen 1. Platz.

hitorie_08Erste Turnfestsieger in diesem Jahr wurden Johann Greis, Johann Reimsen., Rosi Riegg und Agathe Geiger. Auch unsere jungen Waldläufer Josef Schuster jun., Ernst Kisch, Josef Brutscher jun. und Theo Kreuzmann holten sich den Sieg. Bei den deutschen Vereinsmeisterschaften erturnte sich Oberturnwart Josef Schuster den 4. Rang.

 

Die Jahre 1951 bis 1960
1951 wurde der TSV Deuringen mit der Durchführung des Gaujugendturnfestes betraut. 1.100 Jugendliche nahmen daran teil und belagerten das ganze Dorf. Eines der größten Probleme bestand damals darin, die über 1.000 Gäste in der lediglich 500 Seelen zählenden Gemeinde für eine Nacht zu beherbergen. Der Quartierrneister Karl Steinle löste seine Aufgabe jedoch souverän.

historie_09 An die guten sportlichen Leistungen der vergangenen Wettkämpfe konnte 1952 beim Bayerischen Turnfest angeknüpft werden. Die 30 Mann starke Musterriege, angeführt vom Vorsitzenden Bernhard Riegg, erreichte beim Bayerischen Turnfest die Note "hervorragend". Des Weiteren konnten fünf Einzelturner Siege für sich und den Verein verbuchen.

historie101955 stand erneut die Halle im Mittelpunkt. Für den Parkettboden sowie die Einrichtung einer Wasserversorgung und Zentralheizung mussten erhebliche Mittel aufgewendet werden. Johann Götzeler jun. übernahm die Verlegungsarbeiten.

historie_11In diesem Jahr war der TSV Gastgeber beim Kreisjugendtreffen, unser Turner Karl Hertrich wurde Bezirksmeister im Geräte-10-Kampf. Im Folgejahr gab es wieder einen Titel für die Läufer. Die Juniorenmannschaft (Ernst Kisch, Adolf und Theo Kreuzmann) wurde Kreismeister.

Zur allgemeinen Unterhaltung trug um diese Zeit die sehr aktive Theaterabteilung unter der Leitung von Hans Miller bei. Selbst Singspiele und Operetten wurden dargeboten. Gern gesehene Darsteller waren Sofie Fischer, Sofie Spanfellner, Anni Miller, Johanna Götzeler, Gerda Reim, Johann Igelspacher, Johann Greis, Rudolf Kreuzmann und Josef Schuster jun. Der eingespielte Gewinn wurde für die Anschaffung von Turngeräten sowie für Renovierungsarbeiten benötigt.

1957 pachtete der TSV die Wohnräume einer Almhütte bei Thalkirchdorf. Den Mitgliedern wurde so eine Möglichkeit geschaffen, sich ihn schöner Umgebung preisgünstig zu erholen. Die Waldlaufmannschaft mit Franz Kisch, Theo und Adolf Kreuzmann wurde in diesem Jahr schwäbischer Meister.

historie_13Angeregt durch die Lehrgangstagung der Spielmannszüge gründete auch der TSV einen eigenen Zug, welcher im Rahmen der Weihnachtsfeier erstmals öffentlich auftrat und großen Anklang fand.

Das Deutsche Turnfest in München 1958 war für die neun Einzel-Turner sowie die Vertreter der Musterriege ein großes Erlebnis. Ein bedeutender sportlicher Erfolg war die zweimalige Vergabe der Note "hervorragend" für die Riege unseres kleinen Vereins.

Auch in diesem Jahr waren Renovierungsarbeiten an der Halle nötig. Das Dach wurde mit einer neuen Lattung versehen, die Hallenfundamente sowie der Außenputz wurden erneuert. Unermüdlich waren bei diesen Arbeiten Josef Brutscher sen. und Hausmeister Johann Reim tätig.

1959 wagte sich die Theaterabteilung an die Aufführung der Operette "Lolott" und stellte damit alles bisher Dagewesene in den Schatten.

Die Musterriege unter Turnwart Richard Riegg errang I 960 beim Bezirksturnfest in Memmingen den Sieg. Erste Sieger in der 4x I 00 m-Staffel wurden die TSV-Läufer Dieter Mack, Gerhard Heinrich, Walter Paar und Manfred Tessin.

Das 60-jährige Gründungsfest wurde mit einem kleinen Turnfest begangen, zu dem auch die Nachbarvereine geladen waren. Die Weihe unserer Vereinsfahne, unter der Patenschaft des TSV Steppach, gab den Feierlichkeiten eine besonders festliche Note. Der Verein zählte zu diesem Zeitpunkt 180 Erwachsene und 92 Jugendliche.

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Quelle: www.stadtbergen-im-bild.de

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